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Kategorie: Alte Herren

Fahrt ins Blaue der Alten Herren am 5. Oktober 2019


Ziel der diesjährigen Tagesfahrt war Frankfurt am Main.


Fahrt ins Blaue der Alten Herren am 5. Oktober 2019

Fahrt ins Blaue der Alten Herren am 5. Oktober 2019

Fahrt ins Blaue der Alten Herren am 5. Oktober 2019

Fahrt ins Blaue der Alten Herren am 5. Oktober 2019

Fahrt ins Blaue der Alten Herren am 5. Oktober 2019

Fahrt ins Blaue der Alten Herren am 5. Oktober 2019

Fahrt ins Blaue der Alten Herren am 5. Oktober 2019

Fahrt ins Blaue der Alten Herren am 5. Oktober 2019

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Am Samstag, den 5. Oktober startete die diesjährige Fahrt ins Blaue der Alten Herren. Organisiert vom Ausflugs-Teamleiter Andre Siegmund traf man sich um 9.00 Uhr in Holzhausen auf der Kreuzgass‘, wo der Tag erstmal mit einem kühlen Blonden direkt aus dem Kofferraum eingeläutet wurde. Nachdem der erste Durst dann auch gestillt war, ging es nach Katzenfurt zum Bahnhof. Da die Reise bis hierhin schon sehr anstrengend war, musste erst nochmal mit einem weiteren kühlen Getränk nachgelegt werden. Anwesende fremde (wohlgebräunte) Personen staunten nicht schlecht über die trinkfreudige Belegschaft, hatten aber trotzdem Sorge genug, sodass sie ihr mitgebrachtes Fahrrad am Bahnhof anketteten. Man traute der Truppe doch irgendwie nicht recht über den Weg.

Pünktlich um 9:53 Uhr saßen wir im Zug Richtung Frankfurt. Da auch diese Reise schier unendlich dauerte, mussten wir uns natürlich auch hier mit weiteren Erfrischungsgetränken versorgen. Dies erregte die Aufmerksamkeit der ersten weiblichen Begleitperson des Tages, auch wenn es sich hierbei um eine etwas betagte Flaschensammlerin handelte, die die Truppe umgehend in tiefgründige Gespräche verwickelte. In Frankfurt angekommen waren wir derart dehydriert, dass wir die erstbeste Lokalität am Bahnhof aufsuchten. Unser Tour-Guide Samu entführte uns ins Gleis 25, wo wir bis zum Weggehen auch die gleiche Anzahl an Bieren geleert hatten.

Um die Mannschaftskasse aufzustocken, bemühte sich Sven Gugerli als Parkeinweiser in dem benachbarten Parkhaus. Wir stellten aber schnell fest, dass wir mit dieser Taktik bis zum Ende des Tages wohl verdurstet wären. Als wir dann den Fußmarsch antraten, glaubten wir zuerst die Frankfurter mit unserer Anwesenheit gestört zu haben, da eine Person wild gestikulierend und laut fluchend auf dem gegenüberliegenden Gehweg auf und ab lief und die komplette Stadt zusammen brüllte. Schnell erkannten wir aber, dass diese Person auch eine Tour(ette) gebucht hatte, und uns gar nicht ansprach.

Die nächsten Halt machten wir am Binding Eck, wobei ich mir persönlich nicht sicher bin, welcher Drang uns dort eher hinein zog: der Durst oder der schier nicht enden wollende Druck auf die Blasen der Beteiligten. Den besten, weil leider auch einzigen Platz in der Kneipe erkor Sven Gugerli für uns aus. Die Quarktasche, die wir hier am Tisch vorfanden, und die eigentlich bis draußen auf die Straße zu hören war, erfüllte in den nächsten Minuten mit Weisheiten aus seiner Kindheit den Raum und unsere Gedanken.

Gestärkt und geleert traten wir nun wieder die "Reise zu Gleise" an und begaben uns zum Henninger Turm, wo man für uns schon gefühlt die halbe Lokalität reserviert hatte. Hier wurde erst mal zünftig im Stil des Oktoberfests gegessen, wenn auch unsere beiden Alterspräsidenten Andreas Rumpf und Hansi Sturm ihre Speisen entsprechend vorgekaut bekamen, denn sie wurden aufgrund eines Fehlers in der Küche zuletzt bedient. Dies erfüllte den Raum mit heftigem Geknurre, bevor man den Anpfiff zum Bundesligasamstag hörte und wir uns zur Konferenzschaltung die diversen Fußballspiele des Nachmittages genehmigten.

Um die zahlreichen konditionellen Tiefpunkte einzelner Beteiligten zu umgehen, machten wir uns zum Abschluss der Tour Richtung Sachsenhausen auf. Bei der anschließenden Reintour (hiermit weiß jeder was gemeint ist) wanderten wir durch verschiedene Kneipen und verschiedene Biersorten.

Da wir im Laufe der Tour gelernt hatten, langwierige Bestellvorgänge zu umgehen wurde unser Kassenwart und Getränkebeauftragter Andreas Schwontkowski immer effizienter. Zum Schluss bestellten wir das Bier einfach nur noch als Meterware. So endete dann leider auch ziemlich schnell der amüsante Abend bei guter Musik und netter Stimmung und wir traten gegen 22:30 Uhr unsere Rückreise an, nicht ohne am Bahnhof noch mal schnell Verpflegung zu tanken (in diesem Fall aber in festem Zustand). Man wusste ja nicht, was der Abend noch so bringen würde. Nachdem die Herren Schwontkowski auf der Rückreise ihre Reserven durch kurzes Powernapping auffrischten, begab sich der harte Kern noch auf ein Scheidebier zum Lengos. Wann der Abend schlussendlich endete, blieb mir somit unbekannt.

An dieser Stelle möchten wir uns auch bei den verschiedenen Personen bedanken, die die diversen Fahrdienste übernommen haben und somit nicht unwesentlich zum Gelingen der ganzen Veranstaltung beigetragen haben.
Vielen Dank.

Stephan Droß
 



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